Gestrandete Passagiere wegen Krieg im Nahen Osten
Der US-amerikanische und israelische Luftschlag gegen das Regime im Iran verursacht ein Chaos im globalen Luftverkehr, hunderttausende Passagiere sind gestrandet.
>Die abrupte Eskalation des Konflikts zwischen dem Iran, den USA und Israel hat einer der schwersten Flugausfälle der jüngeren Geschichte ausgelöst. Hunderttausende Reisende sind weltweit gestrandet oder müssen ihre Flüge über andere Weg-Optionen planen.
>Die Krise begann am 28. Februar 2026 mit koordinierten Angriffen im und um den Iran, die eine Kettenreaktion von Luftraumsperrungen im Nahen Osten und der Golfregion nach sich zogen, darunter in Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Bahrain, Irak und Israel. Wichtige Luftverkehrsdrehkreuze wie der internationale Flughafen Dubai, der Hamad International Airport und die Flughäfen von Abu Dhabi mussten wegen den Luftschlägen gegen den Iran und Drohnen- und Raketenangriffen aus dem Iran geschlossen oder der Flugbetrieb auf ein Minimum reduziert werden. Globalen Flugverbindungen zwischen Europa, Asien und Afrika brachen dabei praktisch zusammen.
Laut Daten von Luftfahrtanalysen mussten am Wochenende mehr als 1.800 Flüge im betroffenen Luftraum des Nahen Ostens gestrichen werden. Hunderttausende von Passagieren wollten innerhalb dieser Tage über diese Region reisen. Fluggesellschaften wie Emirates, Qatar Airways und Etihad befördern an ihren Drehkreuzen täglich rund 90.000 Passagiere. Selbst Teilsperrungen führen somit zu enormen Staus von Reisenden, die an ihren Ausgangspunkten gestrandet sind.
Branchenweite Daten von Flugüberwachungsdiensten zeigen, dass bis gestern Sonntag weltweit über 2.600 Flüge gestrichen und mehr als 19.000 verspätet waren. Fluggesellschaften, die mit diesen beispiellosen Luftraumbeschränkungen zu kämpfen hatten, versuchten, Flugzeuge und Besatzungen umzuleiten und gleichzeitig die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. Heute Montag fliegt ein minimaler Verkehr wieder zu dem großen Etihad Airways Drehkreuz Abu Dhabi, in Dubai und Doha stehen die Flughäfen immer noch still.
Bis heute gibt es noch keinen klaren Zeitplan für eine vollständige Wiedereröffnung des Luftraums über der Golfregion und dem Nahen Osten, deshalb dürften sich die Auswirkungen auf die globale Luftfahrt und auf Reisende, die über diese Regionen ihre Flüge gebucht haben, weiter als schwierig und problematisch gestalten.